alles

Anfang Juli 2024 verarbeite ich einige Konzertbesuche der zurückliegenden Zeit. Und was das Ganze mit Döner zu tun hat, kannst du hier lesen:

Döner mag ich am liebsten mit alles! Ich liebe es, wenn herzhaftes Fleisch, knackiges Grünzeug, saftige Tomaten, warmes Brot, würzige Zwiebeln und (nicht zu) scharfe Soße sich treffen und zu einer Geschmacksexplosion im Mund führen. Das ist ein wenig wie beim Musizieren. Auch da genieße ich es, wenn viele einzelne Komponenten zusammengefügt werden und das Ergebnis sozusagen eine Geschmacksexplosion im Ohr auslöst. Besonders gut geht das natürlich mit dem Zink. 

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In der augenblicklichen, hauptsächlich von Angst und Unwissenheit geprägten pandemischen Zeit Ende Mai 2021 ist es manchmal schwer zu erkennen, dass die wahllose Addition verschiedener Maßnahmen vielleicht gar nicht immer so wirkungsvoll ist, wie erhofft. Manchmal hilft auch ein Weg- oder Loslassen. Bei anderen Dingen ist das auch so und vor allem natürlich beim Zinken:

In der jüngsten Ausgabe (6.21) der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ bin ich auf einen interessanten Artikel des Schriftstellers und Wissenschaftspublizisten Michael Springer gestoßen. Er beschreibt darin das Phänomen, dass zwar mathematisch betrachtet Addition und Subtraktion gleichrangige Grundrechenarten sind, wir Menschen aber dazu neigen, Probleme eher durch Hinzufügen zu lösen als durch Wegnehmen. In einer sozialpsychologischen Versuchsreihe sahen sich Probanden damit konfrontiert, z.B. eine wacklige Legokonstruktion zu stabilisieren oder ein Farbmuster symmetrisch zu gestalten. Obwohl das Hinzufügen von Elementen Spielgeld kostete, bevorzugten die meisten Testteilnehmer eine additive Lösung, indem sie stützende Legosteine einbauten oder Farbfelder hinzufügten. Dabei hätte es für jede der Problemstellungen eine elegante Lösung durch Wegnehmen von Legosteinen oder Farbfeldern gegeben. Auch nach Hinweis auf die Möglichkeit des Wegnehmens, blieben die meisten Probanden bei ihrer additiven Lösung.

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